Unser kleines Fachlexikon für Sie
Beckenbodenschule nach dem Tanzberger-Konzept
Das Tanzberger-Konzept ist eine seit ca. 30 Jahren erfolgreich angewandte sanfte Behandlungstechnik, um schon nach kurzer Übungsdauer den Ort und den Zeitpunkt für die Entleerung von Blase und Darm wieder selbst bestimmen zu können. Zudem ist es frei von unerwünschten Nebenwirkungen und Folgestörungen vieler herkömmlicher Methoden.
Krankengymnastik (KG)
Krankengymnastik beinhaltet aktive, passive und von einem Therapeuten unterstützte Bewegungen; ebenso Eigenübungen zur bestmöglichen Wiederherstellung der Funktion des Bewegungsapparates(v.a. Muskulatur und Skelett aber auch vieler anderer Körpersysteme wie z.B. der Herzkreislauf). Sie ist sowohl nach Verletzungen anwendbar, als auch zur Vorbeugung von Krankheit. Sie kann mehrere verschiedene Techniken aus speziellen Fortbildungsrichtungen der Physiotherapie umfassen. Die verwendeten Übungen können außer mit dem Therapeuten mit Hilfsmitteln aller Art, wie z.B. Bällen und Therapiekreiseln ausgeführt werden. Die Krankengymnastik kann auch zum Ziel haben, den Zustand des Körpers vor Verschlimmerung zu bewahren.
Kompressionsbandagierung
Die Bandage ergänzt die Lymphdrainage als Teil der KPE bei komplizierten Schwellungen und wird direkt im Anschluss durchgeführt. Die dazu benötigten Bandagemittel werden vom Arzt gesondert verschrieben.
Sie hat einen mehrschichtigen Aufbau und wird ca. einen Tag und eine Nacht nach der Behandlung bis zur Folgebehandlung getragen. Sie dient dem Erhalt des Drainageergebnisses und verhindert das Volllaufen der Extremitäten beim Aufrechtstehen und -gehen.
Sie schnürt nicht ein und bildet ein Widerlager zur Muskulatur, zwischen ihr und der Bandage wird die Unterhaut komprimiert, mit ihr die sie durchlaufenden Lymphbahnen. Es findet ein Schlauchpumpeneffekt statt, der Abtransport von Lymphwasser steigt. Ebenso gibt es eine um wenige Grad Celsius erhöhte Temperatur unter der Bandage, was eine gleichzeitige Venentherapie bedeutet.
Oft wird im Zuge der zweiten Phase KPE ohne Lymphdrainage eine Bestrumpfung angemessen und verordnet um die erreichte Ödemreduktion zu erhalten. Am besten ist der lymphologische Strumpf nach Maß geeignet. Er schnürt nicht ein und ist angenehmer zu tragen als die Bandagierung.
Dauer: 10-20 Minuten
Lymphdrainage
Sie bezeichnet eine sanfte Drainagetechnik von kombinierten sogenannten Pump- und Schöpfgriffen mit Stehenden Kreisen. In dieser Praxis wird die Methodik nach Földi verwendet.
Die Lymphdrainage ist keine Massagetechnik. Sie wendet sich an das Lymphsystem, bestehend aus Lymphtransport- und Sammelgefäßen und den Lymphknoten.
Diese verlaufen zu einem wichtigen Teil in der Unterhaut. Deswegen wird diese Technik sanft für diese Region durchgeführt. Sie stimuliert die Eigenbewegung der Muskeln in den Transportgefäßen. Dadurch kann mehr Lymphwasser transportiert werden.
Meistens ist innerhalb von drei bis fünf Behandlungen eine Reaktion für den Patienten spürbar.
Die Lymphdrainage zeichnet sich durch eine gute Lagerung ebenso aus, wie durch die Mitbehandlung von angrenzenden Körperregionen zur Unterstützung der Bildung von Umgehungskreisläufen. Ist die Beinregion betroffen, wird zumeist unbekleidet behandelt, der Patient / die Patientin wird mit einem Tuch bedeckt, so daß nur der momentan behandelte Bereich frei liegt.
Dauer: ca. 30-60 Minuten
Schlingentischtherapie / Extension
Im Schlingentisch wird der Patient in der Waagerechten aufgehängt So kann die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur entlastet werden.
Mittels einer vorsichtigen "Traktion" (Zug/Extension) läßt sich die Nervenwurzel oftmals vom Druck der Bandscheibe befreien und diese findet zurück an ihren Platz.
Dauer: bis zu 30 Minuten
Krankengymnastik nach Bobath
Therapieform, die vom Ehepaar Bobath entwickelt wurde, und als Konzept für die Behandlung von neurologischen Störungen und der Rehabilitation für Betroffene gelehrt wird. Sie ist als Zertifikatskurs im Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkasse aufgenommen.
Innerhalb der Behandlung wird durch gezielte Stimulation von außen durch den Therapeuten die Reorganisation des Zentralnervensystems (ZNS) beeinflußt.
Das Therapiekonzept wird durch neueste Erkenntnisse der neurologischen Forschung, die heute von einer weitgehenden Plastizität der neuronalen Funktionen im Gehirn ausgeht, bestätigt.
Was besagt, daß andere Areale des Gehirns Funktionen übernehmen können, die ausgefallen sind. In der Literatur wird das Wiedererlernen von Gehirnfunktionen nach Schlaganfall verglichen mit dem Alles-Neuerlernen eines sehr kleinen Kindes.
In der Therapie geht es darum, mit Hilfe des Therapeuten, möglichst physiologische, natürliche Bewegungsabläufe neu zu "programmieren", so daß die Alltagstätigkeiten in einem Höchstmaß wieder selbstständig ausgeführt werden können.
Fango
Bei uns wird Fango als Einmalpackung Naturmoor verwendet. Hierbei kommt das Moor direkt durch ein Vlies getrennt mit der Haut in Berührung und kann so seine volle Wirkung entfalten.
Reikibehandlungen
Reiki ist eine traditionelle Behandlungsform, die aus Japan stammt. Sie wurde um die Jahrhundertwende von Dr. Mikao Usui, einem Leiter einer christlichen Schule in Japan wiederentdeckt. Dr. Usui hatte in alten indischen, vedischen Schriften Hinweise auf die Heilweise Buddhas gefunden.
Dr. Usui gründete eine Form der Lehre, in der Reiki weitergegeben wurde. Durch sanftes Auflegen der Hände in einem bestimmten Muster wird Reiki,(die Christus-Heilkraft) an den Behandelten weitergegeben.
Reiki fördert die natürlichen Fähigkeiten des Körpers sich selbst zu helfen.
Es findet keine Befundsaufnahme statt, der ganze Mensch wird behandelt.
Wir empfehlen eine Serie von vier Behandlungen innerhalb von zehn Tagen, um eine nachhaltige Besserung zu erfahren.
Massage
In unserer Praxis wird die schwedische klassische Massage-Therapie mit Effleurage, Hand-über-Hand-Knetungen und anderen Grifftechniken angewendet.
Sonderformen der Massage sind die Bindegewebsmassage (BiGM) und die Colonmassage. (siehe unten)
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Manuelle Therapie
Der Name (lat. manus, Hand) spielt darauf an, dass der Therapeut in der Regel nur seine Hände, d.h. keine Instrumente gebraucht und so auf die Gelenke, Knochen und oberflächlichen Bindegewebe einwirken kann.
Sie hat zum Ziel, das bestmögliche Gelenkspiel wieder herzustellen und so eine physiologische Funktion von Gelenkpartnern und zugehörigen Weichteilen wie z.B. Muskulatur, Bändern, Sehnen und Kapseln zu gewährleisten.
Rückenfit-Kurse
Als Rückenfit-Kurse bezeichnen wir unsere Kurse, die Übungen (Kraft, Gleichgewicht, Koordination, Haltungsschulung)zur Verminderung oder Vorbeugung bei Rückenschmerzen vermitteln, incl. Ergonomie-Training, anerkannte Präventionskurse der Krankenkassen (zuschußfähig).
Kältetherapie
Eis ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahmen für die krankengymnastische Behandlung. Eis wird eingesetzt in Form von Eisabreibung, Eistauchbad, Eispacks u. a.
Colonmassage
Bei dieser Massage werden Druck- und Gleitbewegungen auf der Bauchdecke eingesetzt, wobei 3 Punkte besonders behandelt werden. Die Behandlungsrichtung erfolgt im Uhrzeigersinn. Ziel dieser Behandlung ist es, die Verdauung und Ausscheidung anzuregen sowie eine Anregung des Lymphsystems zu erreichen.
Bindegewebsmassage
Hierbei handelt es sich um die Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe. Jedes Organ und Organsystem hat ein zugehöriges Segment im Bindegewebe. Diese Massagetechnik unterscheidet sich von anderen. Sie wird mit den Fingerkuppen des 3. und 4. Fingers unter Zugreiz ausgeführt und wird im weichen, oberen Bindegewebe ausgeführt ohne die Muskulatur direkt zu reizen.
Dorntherapie
Ausgebildet an einer von Dieter Dorn und dem VPT (Verband Physikalische Therapie) anerkannten Ausbildungsstätte. Die Methode nach Dieter Dorn ist eine Naturheilmethode. Innerhalb der Dorn-Therapie werden Hausaufgaben/Eigenübungen erlernt, die auch von Laien innerhalb der Familie durchführbar sind. Aus Erfahrung wissen wir, daß vier Behandlungen (je 1 x wöchentlich) ausreichen, um mit dieser Behandlungsform das optimale Ergebnis zu erreichen. Gegebenenfalls ist eine Wiedervorstellung nach einigen Monaten sinnvoll.
