Manuelle Therapie
Der Name (lat. manus, Hand) spielt darauf an, dass der Therapeut in der Regel nur seine Hände, d.h. keine Instrumente gebraucht und so auf die Gelenke, Knochen und oberflächlichen Bindegewebe einwirken kann.
Sie hat zum Gegenstand, das bestmögliche Gelenkspiel wieder herzustellen und so eine physiologische Funktion von Gelenkpartnern und zugehörigen Weichteilen wie z.B. Muskulatur, Bändern, Sehnen und Kapseln zu gewährleisten. Dabei wird auch die Therapie von Triggerpunkten in der Muskulatur angewendet. Triggerpunkte sind Verkapselungen von verspannten Muskelfasern in der Muskulatur, die schon lange Zeit dort sein können. Sie sind entstanden durch Überlastung der Muskulatur in Arbeit, Sport oder Freizeitaktivitäten. Triggerpunkte in der unteren Rückenmuskulatur können z.B. den "Hexenschuß" auslösen. Oft genügt eine kleine Bewegung oder eine Zugluft, um einen Triggerpunkt zu aktivieren und stechende Schmerzen auszulösen. Behandlungstechniken der Manuellen Therapie können Triggerpunkte vollständig zum Verschwinden bringen.
Triggerpunkte sind auch gekennzeichnet durch Schmerzen, die in sogenannten Ausstrahlungszonen von diesen hervorgerufen werden (z.B. "Spannungskopfschmerz"). Diese Zonen können oft weit entfernt liegen vom Triggerpunkt und die Suche nach der Schmerzursache schwer und langwierig machen. Daher ist die MANUELLE THERAPIE hier ein erfolgreiches Therapiemittel bei muskulären Schmerzursachen, die sehr oft übersehen werden.
Die Praxis ist in Manuelle Therapie und Manuelle Therapie Level II qualifiziert.
Aktualisiert am 21.11.2010, RK
